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Microsoft Word - Tips

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Grafikfilter nachträglich installieren
Grafiken zurechtschneiden
Umgang mit großen Grafikdateien
Freies Verschieben von grafischen Objekten
Absatznumerierung an Oberkante von Grafiken ausrichten
Eigene Symbolleisten oder Symbole anlegen
Hintergrundoperationen und Tempo
Inverser Text in Wordart
Autokorrektur unterdrücken
Schaltflächen in Dokumente einbetten

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Grafikfilter nachträglich installieren

Mitunter erhalten Sie in Word 97 bei dem Versuch, eine Grafik in den Text einzubauen, eine Fehlermeldung. In den meisten Fällen ergibt sich das Problem aus einem nicht installierten Grafikfilter, den Word benötigt. Legen Sie in diesem Fall die CD von Word 97 oder Office 97 ein, schließen Sie Word und wechseln Sie in die Systemsteuerung. Dort öffnen Sie den Eintrag Software und klicken auf den Eintrag Office 97 oder Word 97 und Hinzufügen/Entfernen.
Windows startet nun das Setup von Word, mit dessen Hilfe Sie die fehlenden Grafikfilter nachträglich einrichten.

Grafiken zurechtschneiden

Wenn Sie eine zu große Grafik in Word übernehmen, können Sie sowohl die Breite als auch die Höhe der Grafik mit Hilfe der Maus oder über das Menü Format / Grafik anpassen. Benötigen Sie nur einen Grafik-Ausschnitt, läßt sich die Grafik auch zuschneiden, das heißt, Teile der Grafik werden abgedeckt und sind nicht mehr zu sehen. So komfortabel diese Funktion auf den ersten Blick scheint, sie hat einen großen Nachteil: Die Grafik wird in voller Größe importiert, das nachträgliche Schneiden hat keinen Einfluß auf die Größe der Datei. Schneiden Sie deshalb bei Pixelgrafiken die Grafik immer vor dem Importieren auf die gewünschte Größe zu. In aller Regel verfügen die Programme, die Sie zusammen mit Ihrem Scanner oder Ihrer Kamera erhalten, über entsprechende Funktionen.

Umgang mit großen Grafikdateien

Ein wichtiger Punkt beim Integrieren von Grafiken ist die Dateigröße. Übernehmen Sie ein Bild entweder über die Windows-Zwischenablage oder fügen Sie es mit Einfügen / Grafik Ihrem Text hinzu, wird das Bild fest in Ihrem Dokument gespeichert. Solange Sie in Ihrem Dokument auf diese Weise nur ein oder zwei kleinere Bilder einfügen, arbeitet Word noch reibungslos. Erstellen Sie hingegen eine Produktbroschüre mit zehn und mehr Bildern im A5-Format, wird das Arbeiten mit Word sehr träge, besonders das automatische und manuelle Speichern sowie das Laden der Broschüre dauert extrem lange.
Ein Blick auf die Dateigröße Ihrer Worddatei löst das Rätsel: Das Einfügen der Grafiken hat Ihre Datei von beispielsweise 40 KByte (nur Text) auf 1.500 KByte (Text mit beispielsweise zehn Bildern) vergrößert.

Besonders heimtückisch sind beim Importieren Grafikformate, die in einem gepackten Format vorliegen. Ein Grafikdatei, erstellt mit einer digitalen Kamera in der Auflösung 1024 x 768 Punkte und 16 Millionen Farben, belegt im JPG-Format gerade mal 156 KByte. Wird die Grafik in Word importiert und die Datei anschließend gespeichert, beträgt die Dateigröße plötzlich über 4.5 MByte. Haben Sie im Menü Extras / Optionen auf der Registerkarte Speichern die Option Sicherungskopie immer erstellen aktiviert, legt Word bei jedem Speichervorgang eine Sicherungsdatei *.WBK des Original-Dokumentes ab und Sie benötigen den Speicherplatz gleich doppelt.

Freies Verschieben von grafischen Objekten

Ein Kreis, der in Word für Windows gezeichnet wurde, kann standardgemäß nur in Schritten von 2,5 Millimeter verschoben werden. In manchen Fällen kann dieses Raster aber zu grob sein. Doch Word gestattet auch das stufenlose Verschieben von grafischen Objekten. Halten Sie die Taste [Strg] gedrückt, während Sie den Kreis mit Hilfe der Maus oder den Cursortasten verschieben. Sie können ihn dann an jede beliebige Stelle Ihres Dokuments verlagern. Das gleiche gilt natürlich auch für Linien, Rechtecke, Bögen und andere grafische Objekte.

Absatznumerierung an Oberkante von Grafiken ausrichten

Fügt man in Word eine Grafik ein, die höher als eine Zeile ist, so rutscht der umgebende Text nach unten. Das ist besonders bei numerierten Absätzen unangenehm, denn die Absatznummer sollte bündig mit der Oberkante der Grafik erscheinen. Diesen Effekt können Sie jedoch mit dem im Kasten abgedruckten Makro erreichen: Es mißt die Höhe der eingefügten Grafik und berechnet, wie stark die Zeichenformatierung für die Numerierung nach oben gesetzt werden muß. Danach stellt das Makro die Absatznummer um dieses Maß nach oben. Setzen Sie, bevor Sie das Makro starten, den Mauszeiger unmittelbar vor die eingefügte Grafik. Nach der Ausführung des Makros ist die Oberkante der Numerierung mit der Oberkante der Grafik bündig.

Eigene Symbolleisten oder Symbole anlegen

Mit wachsenden Ansprüchen an Word entsteht oft das Bedürfnis, mit eigenen Befehls-Konfigurationen oder neuen Symbolleisten zu arbeiten. Gehen Sie so vor:

Neue Symbolleisten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die vorhandenen Symbolleisten und im Kontextmenü auf Anpassen. Im nächsten Fenster klicken Sie auf Neu und geben der neuen Leiste einen Namen. Darunter wählen Sie die Formatvorlage, in der die Leiste erscheinen soll. Wollen Sie die Symbolleiste grundsätzlich überall sehen, bleiben Sie bei der Normal.dot. Schieben Sie die neue und leere Leiste entweder zu den anderen oder belassen Sie die Symbolleiste als Fenster in Word 97.

Neue Schaltfläche. Um eine neue Leiste oder die vorhandenen mit neuen Symbolen zu ergänzen, klicken Sie zunächst rechts in die betreffende Leiste und gehen auf Anpassen. Wählen Sie das Register Befehle und prüfen Sie, ob sich das gewünschte Kommando bereits rechts in der Liste befindet. Sie müssen es nur noch in die Leiste ziehen und schon funktioniert der neue Schalter.

Sollte der Befehl nicht zu finden sein, klicken Sie in der linken Liste doppelt auf den Eintrag Alle Befehle und suchen danach. Die Kommandos erscheinen nach Kategorien geordnet, also nach dem Schema ExtrasWörterZählen. Ziehen Sie den betreffenden Eintrag in die Leiste Ihrer Wahl. Dort erscheint zunächst nur das Kommando; klicken Sie dieses Wort mit der rechten Maustaste an und gehen Sie im Menü auf Standard. Klicken Sie nochmals mit rechts auf die leere Schaltfläche und wählen Sie unter Schaltflächensymbol ändern ein aussagekräftiges Symbol aus.

Hintergrundoperationen und Tempo

Word 97 gilt als Speicherfresser, der besonders Rechner ausbremst, die nur mit 8 oder 16 MByte RAM ausgestattet sind. Sie können die Arbeit mit Windows und Word in diesen Fällen etwas beschleunigen:

Drucken im Hintergrund. Word sieht diese Option vor, damit Sie während des Ausdrucks eines Dokuments weiter am Text arbeiten können. Allerdings braucht diese Hintergrundaktivität zusätzliche Speicherkapazität. Ist diese Option abgeschaltet, erfolgt der Ausdruck spürbar schneller. Klicken Sie dazu auf Extras | Optionen | Drucken und deaktivieren Sie die Box Drucken im Hintergrund.

Speichern im Hintergrund. Analoges Problem: Damit Sie beispielsweise beim Autospeichern nicht in Ihrer Arbeit am Dokument aufgehalten werden, sichert Word die Datei im Hintergrund, so daß Sie weiter schreiben können. Doch auch diese Aktion zehrt am Speicher. Um dies zu verhindern, klicken Sie auf Extras | Optionen | Speichern und schalten die Box Speicherung im Hintergrund zulassen ab.

Inverser Text in Wordart

Möchte man in seinem Dokument mit Wordart einen inversen Schriftzug - also in weißer Schrift auf schwarzem Grund - erzeugen, erlebt man eine Überraschung. Stellt man in Wortart unter "Format | Schraffierung" als "Vordergrund" die Farbe "Weiß" und als "Hintergrund" "Schwarz" ein, erscheint nach Verlassen von Wordart überhaupt keine Schrift im Dokument. Möchte man in Wordart weißen Text auf schwarzem Grund erzeugen, ist es nämlich nötig, unter "Vordergrund" etwas weiter nach unten zu scrollen, um "Weiß auf Schwarz" einzustellen. Nur dann erscheint der gewünschte Effekt im Dokument.

Autokorrektur unterdrücken

Die Autokorrektur von Word kann nicht nur typischen Tippfehlern vorbeugen, sondern auch Abkürzungen in volle Wörter umwandeln. Kürzel wie "bzw.", "z.B." oder "mfg" sind zwar gebräuchlich, aber in der Korrespondenz und anderen Texten normalerweise nicht erwünscht. Es empfiehlt sich also, mit "Extras | Autokorrektur" die Abkürzung in das Feld "Ersetzen:" und die volle Schreibweise in das Feld "Durch:" aufzunehmen. Wenn die Option "Während der Eingabe ersetzen" in dieser Dialogbox aktiv ist, wandelt Word jede Abkürzung im Text in die gewünschte volle Schreibweise um.

Manchmal ist Word jedoch etwas übereifrig und korrigiert Zeichenfolgen, die nicht verändert werden sollten. In diesem Fall haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die Korrektur rückgängig zu machen. Die schnellste Alternative ist normalerweise, direkt, nachdem Word ein Wort ungewünscht korrigiert hat, [Strg] [Z] zu betätigen. Dies entspricht dem Menü "Bearbeiten | Rückgängig" und stellt den Zustand vor der Autokorrektur wieder her. Hat Word nur wenig geändert, können Sie auch mit den Cursortasten zurück zu den veränderten Zeichen gehen und sie von Hand korrigieren. Wenn Sie kein Leerzeichen schreiben, vergißt Word, daß es dieses Wort korrigieren sollte, und korrigiert es nicht noch einmal.

Wissen Sie schon vor der Eingabe einer Zeichenfolge, daß Sie keine Autokorrektur wollen, können Sie ebenso zwei Leerzeichen setzen und die nicht zu korrigierende Zeichenfolge dann innerhalb der beiden Leerzeichen schreiben. Wollen Sie manche Abkürzungen abwechselnd in der kurzen und der langen Fassung verwenden, bietet sich bei Word 6.0 auch die Eingabe eines geschützen Leerzeichens nach der abgekürzten Schreibweise an. Das Zeichen erhalten Sie mit der Tastenkombination [Strg] [Shift] [Leer]. Bei Word 7.0 versagt diese Methode, diese Version korrigiert auch bei geschützten Leerzeichen.

Schaltflächen in Dokumente einbetten

Einseitige Formulare mit der Option "Ansicht | Ganzer Bildschirm" auszufüllen ist oft angenehmer, weil keine Programmelemente von Word die Sicht auf das Formular einschränken. Möchte man jedoch eine Schaltfläche bedienen, muß man jedesmal zwischen den Ansichten hin- und herwechseln. Bei Dokumenten, die aus Gründen der Übersichtlichkeit häufig in der Vollansicht bearbeitet werden, lohnt es sich deshalb, die am häufigsten verwendeten Schaltflächen direkt in das Dokument einzubinden.

Wenn Sie die Originalschaltflächen von Word im Dokument verwenden wollen, müssen Sie zunächst einen Screenshot des Programms ergattern. Betätigen Sie dafür einfach die Taste [Druck], während Sie sich in Word befinden. Der aktuelle Bildschirm wird so in die Zwischenablage befördert und kann unter Paint oder Paintbrush mit "Bearbeiten | Einfügen" weiterbearbeitet werden. Um zu verhindern, daß das Malprogramm Paintbrush von Windows 3.x Teile des Screenshots abschneidet, wählen Sie in Paintbrush im Menü "Ansicht"zuerst "Verkleinern" und fügen erst dann den Inhalt der Zwischenablage ein, indem Sie zweimal [Strg] [V] betätigen. Möchten Sie zum Beispiel die Schaltfläche "Drucken" aus dem Screenshot in Ihr Dokument aufnehmen, zoomen Sie in Paint für Windows 95 den Bereich mit dieser Schaltfläche nach einem Klick auf das Werkzeug "Lupe" und markieren Sie den Umriß der Schaltfläche sorgfältig mit dem Markierungswerkzeug, um sie mit "Bearbeiten | Kopieren" in die Zwischenablage zu kopieren.

Bei Paintbrush funktioniert das Ausschneidewerkzeug im Lupenmodus leider nicht, deshalb ist es hier wichtig, genau hinzusehen. Wechseln Sie dann wieder zu Word und bringen Sie den Cursor an die Stelle, an der die Schaltfläche erscheinen soll. Dann binden Sie mit "Einfügen | Feld" eine "MakroSchaltfläche" ein. Sie finden diesen Eintrag schnell, indem Sie unter "Kategorien" den Eintrag "Dokument-Automation" einstellen. Schreiben Sie nach einem Klick auf den Eintrag "MakroSchaltfläche" in das Eingabefeld "Feldfunktionen" hinter "MAKRO-SCHALFTFLÄCHE" die gewünschte Funktion innerhalb von Anführungszeichen. Im Beispiel müßte unter Feldfunktionen folgende Zeile stehen: "MAKRO-SCHALFTFLÄCHE "DateiDrucken"".

Einen Überblick über alle verfügbaren Funktionen bekommen Sie übrigens, wenn Sie mit "Extras | Anpassen" auf das Registerblatt "Menüs" wechseln. Dort finden Sie unter "Befehle" alle korrekten Schreibweisen der Funktionen von Word. Möchten Sie keine Word-Funktion, sondern eines Ihrer eigenen Makros verwenden, dann schreiben Sie dessen Namen hinter das Wort "MAKRO-SCHALFTFLÄCHE".

Wenn Sie jetzt die Dialogbox "Feld" mit "OK" verlassen, sehen Sie in Ihrem Dokument noch keine Veränderung. Aktivieren Sie deshalb mit "Extras | Optionen" die "Feldfunktionen" im Register "Ansicht". Sie sehen daraufhin im Dokument den Text, den Sie zuvor unter "Feldfunktion" eingegeben haben, innerhalb von geschweiften Klammern. Setzen Sie den Cursor vor die hintere geschweifte Klammer und wählen Sie den Befehl "Inhalte einfügen" aus dem Menü "Bearbeiten". Nach einem Mausklick auf "Bitmap-Objekt" in der Version 7.0 oder "Bitmap" in Word 6.0 gefolgt von einem "OK" können Sie die Ansicht der "Feldfunktionen" mit "Extras | Optionen | Ansicht" wieder deaktivieren.

Weil der Ausdruck der Schaltflächen normalerweise nicht erwünscht ist, sollten Sie Ihre neue Schaltfläche markieren und mit "Format | Zeichen | Verborgen" verstecken. Die Option "Verborgener Text" im Bereich "Nichtdruckbare Zeichen" des Menüs "Extras | Optionen | Ansicht" gewährleistet, daß die Schaltfläche im Dokument sichtbar ist, aber auf dem Ausdruck nicht erscheint. Ein Doppelklick auf die neue Schaltfläche startet die verknüpfte Funktion.Feinarbeit: Je sauberer die Schaltfläche im Malprogramm markiert wird, desto realistischer ist das Ergebnis.


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