home *** CD-ROM | disk | FTP | other *** search
- [0m[0 p
- @LB0
-
- [0m L O O K V e r s i o n 1 . [0m6
-
- [32;40m \|[0m
- [32;40m© Copyright 1992-1993 by André Voget (Sunny Productions --O--)[0m
- [32;40m |\[0m
- André Voget, Sonnenblick 16,
- W-5434 Dernbach, Germany, Tel.02602/69789
-
-
- ··· INHALTSVERZEICHNIS ···
-
- I. Kopierbestimmungen
- II. Was ist Look?
- III. Bedienung
- IV. Textbefehle
- V. Magazin-Erstellung
- VI. Fehlermeldungen
- VII. Sonstiges
-
-
- »»» I. KOPIERBESTIMMUNGEN «««
-
- Look ist ein Anzeigeprogramm für Diskettenmagazine und Shareware für den
- Herausgeber eines Diskettenmagazines. Die Sharewaregebühr beträgt einma
- lig 10 DM. Dafür erhält man immer eine Mitteilung, wenn eine neue Ver
- sion von Look erscheint. Updates gibt es zum Selbstkostenpreis, sprich:
- gegen Diskette und einen ausreichend frankierten Rückumschlag. Außerdem
- muß mir für _jede_ Ausgabe eines Magazines ein Exemplar umsonst zuge
- schickt werden. Look ist eine Raubkopie, wenn mir die Diskette, auf der
- Look erscheint, nicht zugeschickt wurde. Sollte ich eine solche Diskette
- zu Gesicht bekommen, werde ich vor rechtlichen Schritten sicherlich
- nicht zurückschrecken.
- Soll Look nicht als Anzeigeprogramm genutzt werden, sondern als Programm
- auf eine PD-Serie veröffentlicht werden, dann muß vorher schriftlich bei
- mir um Erlaubnis gefragt werden, ob Look auf die jeweilige PD-Serie ver
- öffentlicht werden darf.
- Die einmalige Sharewaregebühr von 10 DM ist nur gültig für Herausgeber,
- die Look erst ab dem 15.November 1992 benutzen und soll als kleines Dan
- keschön an die übrigen Herausgeber gelten, die Look schon vorher die
- Treue gehalten haben.
- Ich muß mich entschuldigen für diese harten Bestimmungen, aber es ist
- leider die einzige Möglichkeit, den Mißbrauch von einigen kommerziellen
- PD-Serienerstellern zu unterbinden. Merke: eine Fishdiskette für 2 DM
- enthält dieselben Programme wie eine Fishdisk für 10 DM (kaum zu glau
- ben, aber wahr :-)
-
- Die Sharewaregebühr kann auch überwiesen werden: Konto-Nr. 550108, BLZ
- 570 910 00, Volksbank Montabaur-Wallmerod, Stichwort: Look-Share.
-
-
- »»» II. WAS IST LOOK? «««
-
- Look ist ein Anzeigeprogramm für Diskettenmagazine. Ich habe es entwik
- kelt, weil kein bis dato verfügbares Anzeigeprogramm meinen Wünschen
- gerecht wurde. Look besitzt unter anderem folgende Features:
-
- Für volle Geschwindigkeit und kurzen Programmcode in Assembler geschrie
- ben. Eine, zwei oder drei Spalten sind möglich. IFF-Bilder in (fast) je
- dem Format können angezeigt werden. IFF-Brushes können angezeigt wer
- den. Per Brush-Anklicken kann man Texte lesen, Bilder anzeigen,Programme
- starten oder ein Untermenü aufrufen. Ansi-Texte können angezeigt werden
- (also Fettdruck, unterstrichen, kursiv und verschiedene Schriftfarben).
- Look kann Texte seitenweise (wie z.B. ZeigE) oder zeilenweise (wie z.B.
- PPMore) anzeigen (einfach umschalten). Look besitzt eine Suchfunktion.
- "Gehe zu Linie"-Funktion. Look kennt eigene Befehle, die Programme
- starten, Fonts laden und anzeigen, Screenfarben ändern usw. PowerPak
- ker-Unterstützung für Texte/Bilder/Brushes/Scriptfiles. Jeder Text
- wird - wenn gewünscht - mit Schatten unterlegt. Der Abstand zwischen
- zwei Textzeilen wurde erhöht, damit ein Text besser lesbar ist. Es kön
- nen beliebig viele Fonts benutzt werden. Wählbare Maus-oder Tastaturbe
- dienung. Zehn verschiedene Einblend-und zehn verschiedene Ausblendeffek
- te, die auch abgeschaltet werden können. Texte und Bilder können aus
- gedruckt werden (Workbench-Druckertreiber). Iconify. Lupenmodus, der
- einen Text in der Höhe vergrößert. Prozentanzeige, wieviel Text schon
- gelesen wurde. 0% Rechenzeit-Verbrauch beim Warten auf Tastendrücke oder
- Mausklicks. Untermenüs sind möglich (beliebig tief geschachtelt). Look
- kann Texte zu einem (mehrseitigen) Menü zusammenfassen oder auch einen
- einzelnen Text anzeigen. Farbrequester. Deutsche Bedienerführung. Um
- fangreiche Hilfsseiten. Look kommt im "OS2-Look-and-Feel"-Look und mit
- dieser sehr ausführlichen Anleitung. Lauffähig auf Amigas mit Be
- triebssystem 1.2, 1.3, 2.04, 2.05, 3.0. Look wird ständig weiterentwik
- kelt (es sind noch einige nette Ideen geplant :-) !
-
- [0;4mAber es gibt doch auch andere Anzeigeprogramme...[0m
-
- Na klar, und ich bin froh drum. Aber anstatt jetzt die Unmengen an Fea
- tures von Look aufzuzählen, bitte ich darum, doch selbst einen Ver
- gleichstest zu machen. Im übrigen grüße ich Nils Kassube (GaMa), Thomas
- Hartmann (ShowUp) und Christoph Franzen (ZeigE II), die auch Anzeigepro
- gramme geschrieben haben!
-
-
- »»» III. BEDIENUNG «««
-
-
- [0;4mStarten von der Shell und von der Workbench[0m
-
- Look wird in der Shell durch Eingabe des kompletten Pfadnamens gestar
- tet. Wird noch ein Textname angegeben, so wird diese Datei als einzelner
- Text angezeigt. Wird kein weiterer Dateiname angegeben, so sucht Look
- das Scriptfile (siehe Kapitel V) unter den Namen "SYS:S/Look.Script",
- "S:Look.Script", ":S/Look.Script" und ":Look.Script".
- Look kann von der Workbench durch zweimaliges kurzes Anklicken seines
- Icons gestartet werden. Dabei wird unter den voreingestellten Namen nach
- dem Scriptfile gesucht. Wenn noch Verzeichnisse "assignt" werden müssen,
- so muß Look als Batchdatei gestartet werden. Am besten ist es, wenn Look
- von einer bootfähigen Diskette gestartet wird. "Default Tool"-und "Tool
- Types"-Unterstützung ist (wieder ;-) für die nächste Version geplant.
-
- [0;4mAllgemeines zur Bedienung[0m
-
- Look kann mit der Maus und mit der Tastatur bedient werden. Alle wichti
- gen Kommandos können mit der Maus gesteuert werden, _alle_ nur mit der
- Tastatur. Einen Überblick über die Bedienung geben die Hilfsseiten, die
- in Look integriert sind, und die man über das Gadget [Hilfe] oder über
- die <Help>-Taste anwählen kann.
-
- Zur Information: "Inhaltsverzeichnis" wird das Menü genannt, das beim
- ersten Aufruf von Look gezeigt wird. Klickt man im Inhaltsverzeichnis
- einen Text an, so gelangt man in den Textmodus. Hier wird der Text sei
- tenweise angezeigt. Drückt man die Taste <m>, gelangt man in den Zeilen
- modus. Hier kann der Text mit den Maustasten gescrollt werden. In diesem
- Modus können leider keine Textbefehle ausgeführt werden. Außerdem werden
- (noch) keine Ansi-Codes unterstützt. Die Effekte und die Lupenfunktion
- sind ebenfalls ausgeschaltet, dafür kann man aber Wörter suchen. Eine
- Übersicht über die Möglichkeiten findet man unter "Tastatursteuerung".
- Mit der Taste <m> kommt man wieder in den Textmodus zurück.
-
-
- [0;4mMausbedienung[0m
-
- Mit der [0;3mlinken Maustaste [0mblättert man immer vor, sei es im Inhaltsver
- zeichnis, im Textmodus oder im Zeilenmodus. Im Inhaltsverzeichnis sollte
- man die Prozent-Anzeige anklicken, um vorzublättern.
-
- Mit der [0;3mrechten Maustaste [0mwird analog dazu zurückgeblättert.
-
- [Ende] Das Programm wird beendet.
- [I] Iconify-Funktion.
- [Hilfe] Die Hilfsseiten werden angezeigt.
- [Inhalt] Wenn man sich im Textmodus befindet, gelangt man mit
- Hilfe dieses Gadgets in das Inhaltsverzeichnis zurück.
- Dieses Gadget erscheint nicht,wenn nur ein einzelner
- Text angezeigt wird.
- [Text zurück] Es w ird ein Text zurückgeblättert. Dieses Gadget ist
- nicht vorhanden, wenn nur ein einzelner Text angezeigt
- wird.
- [Text vor] Es wird ein Text vorgeblättert. Dieses Gadget ist nicht
- vorhanden, wenn nur ein einzelner Text angezeigt wird.
-
- [0;4mTastatursteuerung[0m
-
- Im Textmodus:
- <Space>,<runter>,<PgDn>..... Eine Seite vorblättern
- <Backspace>,<hoch>,<PgUp>... Eine Seite zurückblättern
- <l>......................... Lupenfunktion (s.u.)
- <m>......................... In den Zeilenmodus wechseln
-
- Im Zeilenmodus:
- <Space>,<runter>............ Eine Zeile vorscrollen
- <Backspace>,<hoch>.......... Eine Zeile zurückscrollen
- <Shift hoch>,<PgUp>......... Eine Seite zurück
- <Shift runter>,<PgDn>....... Eine Seite vor
- <s>......................... Suchen (s.u.)
- <n>......................... Weitersuchen (s.u.)
- <g>......................... Gehe zu Zeile
- <m>......................... In den Textmodus wechseln
-
- In beiden Modi:
- <Esc>,<q>................... Look beenden ;-<
- <a>,<Home>.................. An den Textanfang springen
- <b>,<End>................... An das Textende springen
- <d>,<PrtSc>................. Text oder Bild drucken
- <e>......................... Effekte an-/ausschalten
- <f>......................... Farbrequester (s.u.)
- <h>......................... Sprung in das Hauptmenü
- <i>......................... Sprung in das Inhaltsverzeichnis
- <links>..................... Einen ganzen Text zurück
- <rechts>.................... Einen ganzen Text vor
- <Help>...................... Hilfsseiten zeigen
- <y>......................... Iconify
- <F1>........................ Infos über Text, Disk und Speicher
-
- [0;4mLupenfunktion [0m(nur im Textmodus)
-
- Es wird zuerst die obere Hälfte des Textes vergrößert und nach einem
- Tastendruck oder Mausklick die untere Hälfte. Nach einem weiteren
- Tastendruck oder Mausklick wird das Bild wie gewohnt dargestellt. Diese
- Funktion ist für kurzsichtige Leser oder Nur-Fernseh-Besitzer gedacht.
-
- [0;4mSuchen [0m(nur im Zeilenmodus)
-
- Wenn man die Taste <s> drückt, erscheint der Suchrequester. Im String
- gadget trägt man ein Wort ein, nach dem gesucht werden soll. Dabei wird
- vom Textanfang gesucht und die Groß-und Kleinschreibung beachtet. Mit
- der Taste <n> kann man von der Stelle, an der das letztemal ein Wort
- gefunden wurde, weitersuchen.
-
- [0;4mProgramm starten[0m
-
- Wenn ein Programm mit dem "@EX"-Befehl gestartet werden soll, dann
- geschieht dies mit Sicherheitsabfrage: Ein Requester erscheint, der an-
- fragt, ob das Programm gestartet werden soll und den man mit [Ja] oder
- [Nein] beantworten kann.
-
- [0;4mBild-Anzeige[0m
-
- Wenn ein Bild angezeigt wird, dann blättert man mit der linken Mausta
- ste einen Text vor und mit der rechten Maustaste einen Text zurück. Das
- Bild wird in X-Richtung zentriert dargestellt. Mit der <Esc>-oder <q>-
- Taste gelangt man automatisch in das Inhaltsverzeichnis zurück. Vor-und
- Zurückblättern funktioniert auch mit <Space> und <Backspace>.
-
- [0;4mDrucken[0m
-
- Ein Ausdruck kann von Texten oder Bildern gemacht werden, aber nicht vom
- Inhaltsverzeichnis. Dazu werden die Dateien "L:Port-Handler", "DEVS:
- Printer-Device" und "DEVS:Parallel.Device" benötigt. Zum Drucken
- drückt man die Taste <d>. Dann erscheint in der Titelleiste der Text
- "Drucke xxx Zeichen..." (bei Texten), wobei für "xxx" die Anzahl der
- Zeichen eingesetzt wird. Ist der Ausdruck beendet, erscheint die Meldung
- "Drucken beendet..." und Look ist wieder bedienbar. Übrigens darf auch
- die Taste <PrtSc> im Ziffernblock benutzt werden, um zu drucken.
-
- [0;4mFarbrequester[0m
-
- Mit "Voreinstellung" stellt man die Farben ein, die Look beim Starten
- hatte oder - wenn sie im Scriptfile geändert wurden - diese Farben. Mit
- "Zurück" verläßt man den Farbrequester, ohne daß eine Änderung über
- nommen wird. Mit "Okay" wird die Farbänderung übernommen.
-
-
- »»» IV. TEXTBEFEHLE «««
-
- [0;4mAnsi-Codes (Escape-Sequenzen)[0m
-
- Look kann beliebig Texte anzeigen. Dazu mußt Du keine Textbefehle ken
- nen. Look versteht auch Ansi-Codes, also [0;4munterstreichen[0m, [0;1mfett [0mund [0;3mkur[0m
- [0;3msiv[0m. Auch das Anzeigen von verschiedenen Farben gelingt ([33;42mText, [32;41mText,[0m
- [33;40mText, [32;40mText, [0mText) mit Ansi-Codes. Diese erstellt man mit einem ansifähi
- gen Editor.
-
- Folgende Ansi-Codes kann Look verstehen:
-
- a) ESCc reset setzt Voreinstellungen
- b) ESC[0m normal character set normale Schriftart
- c) ESC[3m italics on kursiv an
- d) ESC[23m italics off kursiv aus
- e) ESC[4m underline on unterstrichen an
- f) ESC[24m underline off unterstrichen aus
- g) ESC[1m boldface on fett an
- h) ESC[22m boldface off fett aus
- i) ESC[30m-[39m set foreground color Vordergrundfarbe setzen
- j) ESC[40m-[49m set background color Hintergrundfarbe setzen
-
- Man kann diese Sequenzen auch kombinieren. Zum Beispiel ergibt
- ESC[3;33;42m eine kursive Schriftart mit Farbe 3 für den Vordergrund und
- Farbe 2 für den Hintergrund. ESC[1;4m setzt die Schriftart auf fett und
- unterstrichen. ESC[0m stellt die normale Schriftart wieder ein. Für
- "ESC" muß man bei manchen Editoren die <Esc>-Taste drücken. Look erkennt
- eine ANSI-Sequenz, wenn im Text die ASCII-Codes "27" oder "155" auftau
- chen.
-
- [0;4mTextbefehle[0m
-
- Kommen wir nun zum interessantesten Teil von Look: die [0;3mTextbefehle[0m. Mit
- ihnen kann man Programme starten, Bilder und Brushes laden, Fonts laden
- und anzeigen usw.! Jeder Textbefehl beginnt mit einem "@" (<Alt> + <2>),
- gefolgt von zwei Buchstaben. Dahinter stehen ein, zwei oder mehrere Pa
- rameter. Am besten sieht man sich mal einen Beispieltext an. Bitte
- beachte, daß hinter jedem Befehl mindestens ein Leerzeichen oder ein
- <Return>-Zeichen folgen muß.
-
-
- [0;3ma) Schatten ein-und ausschalten[0m
-
- Format: @SAx
- Beispiel: @SA0 (schaltet den Schatten aus)
- Erklärung: Jeder Text in Look wird mit einem Schatten versehen.Dies
- kann aber störend wirken, wenn mit Ansi-Codes eine Gra
- fik angezeigt werden soll. Deshalb läßt sich der Schat
- ten auch wieder ausschalten, und zwar mit dem Befehl
- "@SA0". Mit "@SA1" wird er wieder eingeschaltet.
-
- [0;3mb) Externe Programme starten[0m
-
- Format: @EXipfadname
- Beispiel: @EXic:medplayer sys:song
- Erklärung: Mit dem "@EX"-Befehl werden Programme gestartet, z.B. um
- Songs oder Sounds abzuspielen oder um 24 - Bit - Grafi
- ken anzuzeigen o.ä. Für "i" können verschiedene Werte
- angegeben werden. Bei "1" wird ein kleines Dos-Fenster
- geöffnet und die Ausgaben des Programmes werden auf die
- ses Fenster umgeleitet. Bei "2" wird das Programm unab
- hängig von Look gestartet. Dies ist z.B. bei Virenchek
- ker geeignet, die neben Look laufen sollen. Bei "4" wird
- der Workbench-Screen beim Programmstart nach vorne ge
- schaltet und bei Beendigung wird der Look-Screen nach
- vorne geholt. Diese drei Werte kann man auch kombinie
- ren.
-
- [0;3mc) Aktuelle Seite beenden (Nächste Seite)[0m
-
- Format: @NS
- Beispiel: @NS
- Erklärung: Mit diesem Befehl,der keine Parameter benötigt, kann die
- aktuelle Seite für beendet erklärt und eingeblendet wer
- den. Wenn Du z.B. auf einer Seite nur drei Zeilen ausge
- ben willst, mußt Du nicht mühselig die restlichen Zeilen
- bis zur nächsten Seite mit Leerzeilen ausfüllen, sondern
- es reicht, wenn Du diesen Befehl benutzt. Wenn Du mehre
- re Spalten benutzt, dann beachte bitte, daß dieser Be
- fehl nur eine Spalte für beendet erklärt.
-
- [0;3md) Screenfarben ändern[0m
-
- Format: @SFrgbrgbrgbrgb
- Beispiel: @SF777000FFF249
- Erklärung: Dieser Befehl dient dazu, die Screenfarben
- zu ändern. Das sollte aber nur dem Diskettenmagazin -
- Herausgeber vorbehalten sein. Nach dem Befehl "@SF" gibt
- man vier Farbwerte an, die in hexadezimaler Form vorlie
- gen müssen. Im o.a. Beispiel bekommt die Farbe 0 den
- Wert $777, die Farbe 1 $000, die Farbe 2 $FFF und die
- Farbe 3 $249.
-
- [0;3me) IFF-Bild laden und anzeigen (auch gepackte Bilder)[0m
-
- Format: @BLpfadname
- Beispiel: @BLSys:Bilder/Moerderpic
- Erklärung: Mit Look kann man auch IFF-Bilder laden. Dazu muß ein-
- fach der Pfadnamen hinter dem Befehl angegeben werden.
- Die Bilder können in einem beliebigen Format gemalt wor
- den sein, weil Look einen neuen Screen für das Bild öff
- net. In Zukunft werden auch Overscan und übergroße Bil
- der unterstützt.
-
- [0;3mf) IFF-Brushes laden und anzeigen (auch gepackte Brushes)[0m
-
- Format: @BRxxxyyyPfadname
- Beispiel: @BR-01-01Sys:Logos/Moerder.IFF
- Erklärung: IFF-Brushes können ebenfalls angezeigt werden. Dazu kann
- man die absoluten x-und y-Koordinaten in "xxx" und
- "yyy" angeben. Weil diese Art von Positionierung ziem
- lich umständlich ist, kann man für "xxx" auch folgende
- Werte angeben: "-01": Brush wird in die Mitte gesetzt,
- "-02": Brush wird linksbündig gesetzt, "-03": Brush wird
- rechtsbündig gesetzt. Wenn man für "yyy" den Wert
- "-01" angibt, dann wird der Brush unter dem vorangegan
- genen Text gesetzt. Bei "-02" kann man das Brush über
- schreiben und damit z.B. Formatsatz erzeugen. Der Brush
- sollte im Normalfall vier Farben besitzen und nicht
- größer als maximal 640 x 220 Punkte sein. Wenn ein Brush
- mehr als vier Farben besitzt, dann wird die Anzahl der
- Farben auf vier reduziert. Die Positionierung beachtet
- den Mehrspaltenmodus nur im Inhaltsverzeichnis.
-
- [0;3mg) Zeichensatz öffnen[0m
-
- Format: @OZnyyFontname
- Beispiel: @OZ108ruby.font
- Erklärung: In Look kann man beliebig viele Fonts in einem Text ver-
- wenden. Jeder Font besitzt eine Nummer, die von 1-9
- reichen darf. Die Größe wird in "yy" angegeben, und muß
- immer zweistellig sein. Wird ein Font mit einer Nummer
- geladen, die schon existierte, dann wird der alte Font
- aus dem Speicher gelöscht, so daß man beliebig viele
- Fonts in einem Text benutzen kann. Um den Font auch be
- nutzen zu können, muß er mit dem Befehl "@ZS" zum aktu
- ellen Font erklärt werden.
-
- [0;3mh) Zeichensatz setzen (für aktuell erklären)[0m
-
- Format: @ZSn
- Beispiel: @ZS1
- Erklärung: Mit diesem Befehl kann man einen Font, der mit dem Befehl
- "@OZ" geöffnet wurde, auch benutzen! :-) Dabei ist "0"
- immer der Systemzeichensatz (Topaz-8). "n" darf zwischen
- "0" und "9" liegen, dabei ist "0" immer der Systemzeich-
- ensatz Topaz in der Größe 8.
-
- [0;3mi) Neue Spaltenanzahl[0m
-
- Format: @SPn
- Beispiel: @SP2
- Erklärung: Look kann eine bis drei Spalten pro Seite verwalten.
- Die Anzahl der Spalten gibt man in "n" an. Voreinge
- stellt ist die Anzahl "1", es wird also die volle Seite
- ausgenutzt. Bei einem Text, der z.B. den Zweispaltenmo
- dus benutzt, darf die Zeilenlänge 38 Buchstaben bei ein
- em Font mit der Größe 8 nicht überschreiten. Im Drei
- spaltenmodus sollten 25 Zeichen nicht überschritten wer
- den, im Einspaltenmodus (voreingestellt) können selbst
- verständlich die vollen 80 Zeichen benutzt werden. Es
- ist zu beachten, daß die Spaltenmodi auf einer Seite
- nicht gemischt werden sollten. Look überprüft dies
- nicht. Zur Sicherheit sollte man zuvor den "@NS"-Be
- fehl benutzen (siehe unter c).
-
- [0;3mj) Überschrift ändern[0m
-
- Format: @UBtitel
- Beispiel: @UBFishvorstellung: AmigaLibDisk 756
- Erklärung: Man kann den Screentitel mit diesem Befehl ändern. Der
- Text darf höchstens 78 Zeichen enthalten und muß mit
- einem <Return> abgeschlossen sein. Dieser Befehl dient
- dazu, einen Text übersichtlicher zu machen, denn z.B.
- bei PD-Serien-Vorstellungen könnte auf jeder neuen Seite
- eine Diskette vorgestellt werden mit der entsprechenden
- Überschrift (siehe Beispiel). Nach dem ein neuer Text
- geladen wurde, wird die Überschrift automatisch geändert
- und der Pfadname wird eingetragen.
-
- [0;3mk) Textbefehle ausschalten[0m
-
- Format: @LBn
- Beispiel: @LB0 (schaltet Look-Befehle aus)
- Erklärung: Dieser Befehl wurde nötig, um auch die Anleitung zu Look
- mit Look anzeigen zu lassen :-) Wird für "n" der Wert 0
- gewählt, dann werden die Befehle abgeschaltet. Mit dem
- Wert "1" werden sie wieder eingeschaltet. Dies passiert
- automatisch, wenn ein neuer Text geladen wird.
-
- [0;3ml) Tabulator-Größe setzen[0m
-
- Format: @TBnn
- Beispiel: @TB08
- Erklärung: Da es leider keinen Tabulator-Größe-Standard (:^) gibt,
- kann man mit diesem Befehl die TAB-Größe setzen. Wird
- ein Text geladen, dann wird die TAB-Größe automatisch
- auf acht Leerzeichen gesetzt. Um einen Artikel auf den
- eigenen Editor anzupassen, muß man nur wissen, wieviele
- Leerzeichen der Editor ausgibt, wenn man die <Tab>-Taste
- drückt. Der Parameter "nn" muß immer zwei Stellen be
- sitzen, und darf Werte zwischen 2 bis 79 annehmen.
-
- [0;3mm) Zeilenvorschub setzen[0m
-
- Format: @ZZnn
- Beispiel: @ZZ10
- Erklärung: Wenn man ein Brush darstellt, bemerkt man besonders bei
- mehrspaltigen Texten, daß die Zeilen in den verschiedenen
- Spalten nicht mehr genau gegenüber stehen. Mit diesem Be-
- fehl kann man nun den Zeilenvorschub neu setzen. Er ist
- normalerweise auf Fontgröße plus zwei Pixel festgesetzt,
- z.B. Topaz-8-Font besitzt einen Zeilenvorschub von zehn
- Pixel. Für "nn" kann man den neuen Vorschub angeben; der
- Wert "-01" rechnet ihn nach der obigen Formel für den
- aktuellen Font aus. Übrigens kann man mit diesem Befehl
- auch neue Effekte kreieren, wenn man den Zeilenvorschub
- kleiner als die Fontgröße stellt, z.B. "02".
-
-
- »»» V. MAGAZIN-ERSTELLUNG «««
-
-
- [0;4mWas ist ein Scriptfile?[0m
-
- Look benötigt eine Datei, in der Informationen über die Texte und das
- Aussehen des Inhaltsverzeichnisses angegeben sind. Diese Datei mußt Du
- mit einem Editor selbst schreiben und unter einem geeigneten Namen
- abspeichern (siehe Kapitel III).
-
- Diese Datei enthält nur Scriptbefehle, z.B. für Leerzeilen, Kommentar-
- zeilen, "Anklickzeilen" (bei denen ein Text geladen wird) und Zeilen,
- um Bilder zu laden, Programme auszuführen, Screenfarben zu ändern,
- Brushes anzuzeigen usw.
-
- Fonts können auch im Inhaltsverzeichnis geöffnet werden. Dies ist nütz
- lich, wenn der Magazin-Herausgeber einige Fontregister vorbestimmt, so
- daß ein Artikelschreiber nur noch den Befehl "ZS" benutzen muß. Selbst
- verständlich sollte der Herausgeber die Leser darauf aufmerksam machen,
- daß er Fontregister vorbelegt hat.
-
- Außerdem kann das Inhaltsverzeichnis einspaltig, zweispaltig oder drei
- spaltig aufgebaut sein! Dies darf sogar auf jeder Inhaltsseite verschie
- den sein!
-
- Jeder Befehl beginnt mit einem Klammeraffen "@" (<Alt> und <2> gleich
- zeitig drücken), gefolgt von zwei Kennbuchstaben und eventuell Parame
- ter. Die einzelnen Befehle werden im folgenden erklärt. Wer auch nach
- ausführlichem Lesen der Anleitung noch Schwierigkeiten haben sollte,
- kann mich anschreiben (Rückporto nicht vergessen!) und ich werde versu
- chen, auftretende Probleme zu lösen.
-
- [0;3mNur die folgenden Befehle können im Inhaltsverzeichnis benutzt werden![0m
- Script-und Textbefehle dürfen nicht vermischt werden! Scripbefehle sind
- nur für das Scriptfile vorgesehen, Textbefehle für Texte (wer hätte das
- gedacht? :-)
-
- [0;4mScriptbefehle[0m
-
- [0;3ma) Leerzeile[0m
-
- Format: @LZ
- Beispiel: @LZ
- Erklärung: Dieser Befehl erzeugt eine Leerzeile auf dem Bildschirm.
- Da [0;1mjede[0m Zeile in der Scriptdatei mit "@" beginnen muß,
- ist dies nicht mit einem <Return> machbar! Die Höhe der
- Leerzeile hängt von dem verwendeten Zeichensatz ab.
-
- [0;3mb) Kommentarzeilen[0m
-
- Format: @KOvh
- Beispiel: @KOvhDies ist ein Kommentar
- Erklärung: Um im Inhaltsverzeichnis eine Zeile darzustellen, die
- nichts bewirken soll, also nur einen Text auf den Bild
- schirm bringt, muß man diesen Befehl benutzen. Der Kom
- mentar darf nicht länger als 80 Zeichen im Einspaltenmo
- dus lang sein. Die Textausrichtung (linksbündig, rechts
- bündig, zentriert) kann mit dem Befehl "@TA" geändert
- werden. "v" beschreibt die Vordergrundfarbnummer (0-3)
- und "h" die Hintergrundfarbnummer (0-3). Voreingestellt
- Werte sind "2" für den Vordergrund und "1" für den Hin
- tergrund.
-
- [0;3mc) "Anklickzeilen" (Textzeilen)[0m
-
- Format: @TEvhKommentar|Pfadname
- Beispiel: @TE21Szenen-Bericht|SYS:Texte/Szene
- Erklärung: Dieser Befehl stellt eine sogenannte "Anklickzeile" dar.
- Wenn man diese Zeile nachher im Inhaltsverzeichnis an
- klickt, wird der entsprechende Text geladen. "vh" steht
- wieder für die Farbnummern (siehe Kommentarzeilen). Da
- nach folgt ein bis zu 80 Zeichen langer Kommentar, der
- Texteintrag, gefolgt von einem senkrechten Strich "|"
- (<Shift> und <\> drücken), gefolgt von dem Pfadnamen.
-
- [0;3md) Programm ausführen[0m
-
- Format: @PRvhKommentar|Pfadname
- Beispiel: @PR31Viruskiller|Magazin:VirusChecker15.4
- Erklärung: Die Parameter sind wie beim Textbefehl "@EX". Es wird nur
- statt einem Text ein Programm unabhängig von Look gestar
- tet. Dies kann z.B. ein Musikstück (mit entsprechender
- Abspielroutine!) oder ein neues PD-Programm sein.
-
- [0;3me) Bild laden[0m
-
- Format: @BIvhKommentar|Pfadname
- Beispiel: @BI23Bilder-Galerie Teil 1|SYS:Pics/Pic1
- Erklärung: Wie gewohnt, trägt man in "v" und "h" die gewünschten
- Farbnummern ein. Es wird das in "Pfadname" stehende Bild
- geladen. Dieses Bild darf auch mit dem PowerPacker ge
- packt worden sein.
-
- [0;3mf) Scriptfile laden (Untermenü)[0m
-
- Format: @SCvhKommentar|Pfadname
- Beispiel: @SC12Die C-Programmierer-Ecke|S:C.Script
- Erklärung: Look kann beliebig viele Untermenüs verwalten. Dieser Be-
- fehl stellt im Inhaltsverzeichnis eine Zeile dar mit dem
- Text, der in "Kommentar" angeführt ist und mit den Farben
- "vh". Wenn diese Zeile angeklickt wird, wird eine weitere
- Scriptdatei mit dem Namen "Pfadname" geladen. Ein Unter
- menü darf weitere Untermenüs enthalten, die wiederum Un
- termenüs enthalten können usw. Die Verschachtelungstiefe
- darf theoretisch unendlich sein, wenn soviel Platz auf
- der Diskette zur Verfügungstände :^) Um von einem Unter
- menü in ein höhergelegenes Menü zu gelangen, muß der
- Herausgeber des Diskettenmagazins daran denken, einen
- "@SC"-Befehl in das Untermenü zu schreiben, der dann das
- höher geordnete Menü beim Anklicken lädt!
-
- [0;3mg) Textausrichtung[0m
-
- Format: @TAn
- Beispiel: @TA2
- Erklärung: Man kann eine Zeile im Inhaltsverzeichnis linksbündig,
- rechtsbündig oder zentriert darstellen. Dies kann der
- Übersicht dienen, wenn man z.B. Textzeilen linksbündig,
- Kommentare zentriert und Untermenüs rechtsbündig er
- scheinen läßt. Der Parameter "n" darf drei verschiedene
- Werte annehmen: "0" für linksbündig, "1" für rechtsbündig
- und "2" für zentriert. Diese Einstellung gilt dann solan
- ge, bis ein weiterer "@TA"-Befehl folgt. Dieser Befehl
- beachtet auch den gerade eingestellten Spaltenmodus.
-
- [0;3mh) Zeichensatz öffnen[0m
-
- Format: @OZnyyFontname
-
- Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "OZ"-Textbe
- fehl. Siehe dort füreine Erklärung dieses Befehles nach.
-
- [0;3mi) Zeichensatz setzen[0m
-
- Format: @ZSn
-
- Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "ZS"-Textbe
- fehl. Siehe dort für eine Erklärung dieses Befehles nach.
-
- [0;3mj) Brushes anzeigen[0m
-
- Format: @BRxxxyyyPfadname
-
- Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "BR"-Textbe
- fehl in Kapitel 3.
-
- [0;3mk) Spaltenmodus ändern[0m
-
- Format: @SPn
-
- Dieser Befehl funktioniert genauso wieder "SP"-Textbefehl
- in Kapitel 3. Diesen Befehl darf man übrigens für jede
- Seite neu verwenden!
-
- [0;3ml) Aktuelle Seite für beendet erklären[0m
-
- Format: @NS
-
- Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "NS"-Textbe
- fehl in Kapitel 3. und sollte unbedingt vor dem "SP"-Be
- fehl gebraucht werden, sofern es sich nicht um die erste
- Seite im Inhaltsverzeichnis handelt.
-
- m) "Icons", um Texte/Bilder/Programme/Untermenüs anzuzeigen
-
- Format: @ICxxxyyyPfadname1|@XXPfadname2
- Beispiele: @IC-01-01Mag:Brushes/Pic|@TEMag:Text/MeinText
- @IC100023:Bilder/Bild1|@BI:Bilder/Bild2
- @IC-01156Disk:Brush|@SCDisk:s/Untermenue
- @IC-03-02Look:c/Programmbrush|@PRLook:c/MuchMore
- Erklärung: Puuh! Das Format sieht schwieriger aus, als es ist; laß´
- dich nicht abschrecken, denn dieser Befehl kann sehr
- viel! Es wird ein Brush dargestellt, der angeklickt wer-
- den kann. Wird er angeklickt, kann ein Text geladen, ein
- Bild angezeigt, ein Untermenü dargestellt oder ein Pro-
- gramm gestartet werden! Für "xxx" und "yyy" gibt man die
- Format-Anweisung für das Brush an (siehe "BR"-Textbefehl
- in Kapitel 3), "Pfadname1" ist der komplette Pfadname für
- das Brush. Nach dem Trennungsstrich "|" folgt wieder ein
- Befehl, und zwar "TE", "BI", "SC" oder "PR", je nach
- Wunsch (Text, Bild, Script oder Programm). "Pfadname2"
- gibt den Pfadnamen für das "Objekt" an. Im ersten Bei-
- spiel wird ein Text mit dem Pfadnamen "Mag:Text/MeinText"
- angezeigt, wenn das Brush mit dem Pfadnamen "Mag:Brushes/
- Pic" angeklickt wird.
-
- [0;4mBeispiel eines Scriptfiles[0m
-
- @LZ
- @SF777000FFF57A
- @TA2
- @SP2
- @LZ
- @OZ136broadway.font
- @ZS1
- @KO23Amiga-Fruit - ein neues Diskettenmagazin :-)
- @LZ
- @ZS0
- @BR-01-01SYS:Pics/Fruit.pp
- @LZ
- @TA0
- @TE21Die Freßecke|SYS:Texte/Freßecke
- @TE21Hardware-Erweiterung: Ziffernblock für A600|SYS:Texte/Hardware
- @TE21Wo man billig Hardware kaufen kann|SYS:Texte/Versteckte_Werbung
- @TE21Drucker-Vergleichstest|SYS:Texte/Druckertest
- @ICSYS:Pics/HaendlerBrush|@TESYS:Texte/Haendlertest
- @LZ
- @BI23Die ersten Bilder von Turrican XV|SYS:Pics/TurricanXV
- @BI23Portrait vom Chefredakteur :-)|SYS:Pics/Ich
- @LZ
- @TA2
- @SC31Untermenü: Leserbriefe|SYS:s/Leser.Script
- @SC31Software im Kurztest|SYS:s/Software.Script
- @LZ
- @TA0
- @KO21Die nächste Ausgabe erscheint morgen!
- @LZ
-
- [0;3mBeispiel eines Untermenüs (z.B. "SYS:s/Leser.Script")[0m
-
- @SP1
- @LZ
- @ZS1
- @KO21Leserbriefe
- @ZS0
- @LZ
- @TA0
- @TE21Von Andreas|SYS:Texte/Andreas
- @TE21Von Thomas|SYS:Texte/Thomas
- @TE21Von Thomas die zweite|SYS:Texte/Thomas2
- @TE21Von mir|SYS:Texte/Von_mir
- @LZ
- @TA2
- @SC23Zurück ins Hauptmenü|SYS:S/Look.Script
- @LZ
-
-
- »»» VI. FEHLERMELDUNGEN «««
-
- In jedem Programm können einmal Fehler auftreten. Man muß allerdings die
- Fehler vom Benutzer und die Fehler von Look unterscheiden. Die Fehler
- werden in einem System-Requester angezeigt. Bei zuwenig Speicher wird
- dieser Requester in einen (harmlosen) Alert verwandelt.
-
- Es folgt eine Übersicht der möglichen Fehlermeldungen und die Gründe für
- die Meldung...
-
- [0;3ma) "Scriptfile nicht gefunden!"[0m
- Look konnte kein Inhaltsverzeichnis erzeugen, weil es das Scriptfile
- nicht gefunden hat. Diese Fehlermeldung kann auch vorkommen, wenn
- Look versucht hat, ein Untermenü zu laden. Look sucht nach folgenden
- Pfadnamen in dieser Reihenfolge: "SYS:S/Look.Script", ":S/Look.Sc
- ript",[0;3m [0m"S:Look.Script" und ":Look.Script".
-
- [0;3mb) "Scriptfile konnte nicht geladen werden!"[0m
- Look hat diese Datei zwar gefunden, sie konnte aber nicht geladen
- werden, weil zuwenig Speicher frei war oder weil ein anderes Pro
- gramm auf[0;3m [0mdiese Datei zugegriffen hat.
-
- [0;3mc) "Zeile yy unbekannter Scriptbefehl »xx«"[0m
- Look konnte kein Inhaltsverzeichnis erzeugen, weil es in der Script
- datei einen Befehl gefunden hat, den es nicht kennt. Jede Zeile einer
- Scriptdatei muß mit einem "@" beginnen! Die Buchstaben, die Look
- störten,[0;3m [0msind in <xx> angegeben, in der Zeile <yy>.
-
- [0;3md) "Printer-Device nicht gefunden!"[0m
- Es wurde versucht, ein Text auszudrucken. Look druckt mit Hilfe des
- Printer-Devices, welches sich aber nicht auf der Diskette befand oder
- ein anderes Programm benutzte das Printer-Device. Siehe auch "Allge
- meine[0;3m [0mVergeßlichkeiten" in diesem Kapitel.
-
- [0;3me) "Datei konnte nicht entpackt werden!"[0m
- Die PowerPacker-Library hatte zuwenig Speicher, um einen Text/Bild/
- Brush zu entpacken. Oder es war beim Programmstart keine "powerpak
- ker-library" im "libs:"- Verzeichnis vorhanden...
-
- [0;3mf) "<xxx> Dos-Fehler-Nummer: <nnn>"[0m
- Beim Laden eines Textes trat ein Fehler auf. Es handelte sich um den
- Dos-Fehler mit der Nummer <nnn>. Die Art des Fehlers kann man im Dos-
- Handbuch nachlesen. Trat dieser Fehler beim Einlesen eines Brushes/
- Bildes auf, dann steht für "xxx" "Brush". Bei Dateien ist für "xxx"
- "Text" angegeben.
-
- [0;3mg) "Spaltenanzahl außerhalb des erlaubten Bereiches!"[0m
- Es wurde der Befehl "@SP" benutzt, leider mit falschem Parameter. Die
- Spaltenanzahl muß größer als 0 und kleiner als 4 sein. Es sind also
- eine, zwei oder drei Spalten erlaubt.
-
- [0;3mh) "`diskfont.library` ist nicht verfügbar!"[0m
- Es wurde mit dem Befehl "@OZ" versucht, einen Zeichensatz von Disket
- te zu laden. Leider war die "diskfont.library" beim Programmstart
- nicht im "libs:"-Verzeichnis...!
-
- [0;3mi) "Die Datei ist keine IFF-Datei!"[0m
- Es fehlte die IFF-Kennung "FORM" in der Datei.
-
- [0;3mj) "Die Datei ist keine IFF-ILBM-Datei!"[0m
- Die Datei ist zwar eine IFF-Datei, aber nicht für Bilder! Es wurde
- die Kennung "ILBM" nicht gefunden.
-
- [0;3mk) "Die Datei ist kürzer als 12 Bytes!"[0m
- Das kann beim besten Willen kein IFF-Bild/Brush sein ;-)
-
- [0;3ml) "Der Font in Register n konnte nicht gesetzt werden!"[0m
- Das liegt daran, daß das angegebene Register "n" keinen Font enthal
- ten hat oder daß "n" außerhalb des erlaubten Bereiches von 0-9 liegt.
-
- [0;3mm) "Der xxxx.font konnte nicht geöffnet werden!"[0m
- Da hat wohl jemand vergessen, den "xxxx.font" ins "fonts:"-Verzeich
- nis zu kopieren, oder ein "assign" aufzurufen. Ist die Magazin-Dis
- kette nicht bootfähig, dann sollte der Mag-Herausgeber ein Assign-
- Icon erstellt haben!
-
- [0;3mn) "Fehler-Nr. <x> bei Hardcopy!"[0m
- Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten (in Klammern ist der jeweilige
- <x>-Wert angegeben: (1) Druckvorgang wurde unterbrochen, (2) der an
- geschlossene Drucker unterstützt keine Grafik, (3) unter Kick 1.1 und
- Kick 1.2 kann man keine invertierten HAM-Bilder ausgeben, (4) fehler
- hafte Druckgröße, (5) zu große Druckgröße gewählt unter Kick 1.1 oder
- Kick 1.2, (6) nicht genug Speicher für interne Variablen, (7) es
- konnte vom Druckertreiber nicht genug Speicher für den Druckbuffer
- angelegt werden, (-1) Ursache nicht feststellbar.
-
- [0;3mo) "Nicht genügend Speicher für Zeilenmodus!"[0m
- [0;3mp) "Nicht genügend Speicher vorhanden!"[0m
- [0;3mq) "Nicht genug Speicher um Bild zu laden!"[0m
- Bei allen drei Fehlermeldungen, war nicht genügend zusammenhängender
- Speicher zur Verfügung. Am besten beendet man andere Programme, die
- neben Look laufen.
-
- [0;4mLook startet nicht[0m
-
- Daß Look nicht gestartet werden kann, kann an folgenden Gründen liegen:
- a) der System-Font konnte nicht angefordert werden, b) Screen konnte
- nicht geöffnet werden (Chip-Speicher-Mangel), c) ein Window konnte nicht
- geöffnet werden (Chip-Speicher-Mangel).
-
- [0;4mLook öffnet einen Interlace-Screen[0m
-
- Jau, einen normalen MedRes-Screen gibt´s nur im PAL-Modus.
-
-
- »»» VII. SONSTIGES «««
-
- [0;4mNicht vergessen![0m
-
- - "diskfont.library" wird benötigt, wenn andere Fonts als der Systemzei
- chensatz benutzt werden sollen.
-
- - "powerpacker.library" wird benötigt, wenn eine Datei gepackt wurde.
-
- - Damit Look Programme starten kann, muß sich der Shell-Befehl "run"
- im "c:"-Verzeichnis befinden (nur für Kickstart 1.x)
-
- - Damit Look drucken kann, müssen die folgenden Files vorhanden sein:
- "devs:printers/druckertreiber", "devs:parallel.device", "devs:printer.
- device" und "l:port-handler".
-
- [0;4mBekannte Fehler in Look[0m
-
- Look wird natürlich ausgiebig getestet, bevor es veröffentlicht wird.
- Allerdings ist kein Programm 100% fehlerfrei, deshalb wäre es nett, wenn
- Du mir schreiben würdest, wenn Du einen Fehler entdeckst. Am besten
- gleich den Text oder das Scriptfile mitschicken, bei dem der Fehler auf
- tritt. Bekannte Fehler sind im Augenblick: keine!
-
- [0;4mHinweise / Tips & Tricks[0m
-
- [0;3ma) Speicherplatz[0m
-
- Look geht so sparsam wie möglich mit dem Speicherplatz um und läuft
- auch ohne Probleme Amigas mit nur 256 KB! Ein Diskettenmagazin-Her
- ausgeber sollte aber darauf achten, daß auch umfangreiche Bilder
- (z.B. mit HiRes mit vier Bitplanes) angezeigt werden können.
-
- [0;3mb) Schnellerer Bildschirmaufbau von Texten[0m
-
- Um Texte (noch :^) schneller darzustellen, sollte Textbeschleuniger
- verwenden. Hier eine kleine (sicher unvollständige) Auswahl:
- (1) "TemboTopaz" (auf Fred Fish 396, Freeware)
- (2) "TurboTopaz" (auf Fred Fish 396, Freeware)
- (3) "SysFont" (auf ??, kannst Du bei mir gegen Disk+RP bekommen)
- Diese Textbeschleuniger können auch den Topaz-Font durch einen neuen,
- ebenfalls acht Pixel großen Font ersetzen. Dieser darf allerdings
- nicht proportional sein. Ich kann jedem Magazin nur empfehlen, einen
- Textbeschleuniger einzusetzen, auch wenn Look in Assembler program
- miert wurde! Die Text()-Routine des Betriebssystems ist unter 1.x
- ziemlich lahm!
-
- [0;3mc) Schnelleres Anzeigen von Brushes[0m
-
- Ist die Magazin-Diskette bootfähig, dann sollten die wichtigsten oder
- alle Brushes in die Ram-Disk kopiert werden. Das Scriptfile sollte
- entsprechend geändert werden, damit die Brushes aus der Ram-Disk
- geladen werden. Dies ist vor allem zu empfehlen, wenn Brushes im In
- haltsverzeichnis benutzt werden. Allerdings sollte man das Magazin
- auch daraufhin testen, ob es trotz der Brushes mit nur 512 KB läuft.
-
- [0;3md) Speicherplatz-Ersparnis[0m
-
- Wenn in einem Magazin ein Font nur einmal benutzt wird, dann könnte
- es sich günstiger für den Platz im Speicher und auf der Diskette
- erweisen, wenn man den Text mit diesem Font als Brush abspeichert.
-
- [0;3me) Richtige Pfadnamen verwenden![0m
-
- Ein Magazin sollte so aufgebaut sein, daß es auch ohne Probleme von
- der Workbench startbar ist. Darum sollten die Pfadnamen im Scriptfile
- nie mit ":Texte/TollerText" angegeben werden, sondern mit "Disketten
- name:Texte/TollerText".
-
- [0;3mf) Turbokarten[0m
-
- Look wurde so programmiert, daß ein eingeschalteter Cache bei einer
- Turbokarte unterstützt wird. Die Text-und Bildanzeige wird dadurch
- erheblich beschleunigt. Geschwindigkeitszuwachs gibt es schon ab
- dem 68010, bei dem oft der Mini-Cache ausgenutzt werden kann.
-
- [0;4mUpgrades[0m
-
- Damit jedes Magazin die neuste Version von Look benutzen kann, sind
- Upgrades kostenlos, wenn die einmalige Sharegebühr von 10 DM bezahlt
- worden ist. Jeder, der aufgrund der Shareware-Bedingung, einmal eine
- Diskette an mich geschickt hat, erhält eine Mitteilung, wenn eine neue
- Version von Look erschienen ist. Diese neue Version kann dann gegen ein
- en ausreichend frankierten Rückumschlag plus einer 3.5"-Diskette bei mir
- angefordert werden. Auf dieser Diskette wird dann die neuste (getestete)
- Version von Look mit überarbeiteter Anleitung zu finden sein.
-
- [0;4mDankeschön[0m
-
- Ich möchte mich bei folgenden Leuten und Firmen bedanken, die mich bei
- der Entwicklung von Look unterstützt haben. Und das sind eine ganze Men
- ge!
-
- Eddy Carroll für "SnoopDos", mit dem ich einige Bugs entde[0mcken konnte.
- Carsten Drücke für Anregungen bzgl. des Startup-Codes. Software Distil
- lery für den Linker "BLink". Fred Fish für die Aufnahme von Look auf
- seinen AmigaLibDisks, obwohl es nur eine deutsche Version gibt. Gerd
- Frank für Anregungen, bug-reports, Testen, Moral-Support, News und Brie
- fe. Thomas Hartmann für Anregungen und Testen. Jörg Herz für Anregungen,
- Moral-Support und Testen mit OS2 und Turbokarte. Der IG 1000 und Randall
- Walter für die Spende (THANX!). Guido Rossmann für Anregungen und Tes
- ten. Martin Steppler für TextPlus, mit dem ich die Doks schreibe. Dirk
- Timmermann für Anregungen, Unterstützung und für die meisten bug-re
- ports. Commodore Amiga for being the best computer ever und alle Amiga-
- Fans, die dem Amiga die Treue halten und den Flair des besten Compu
- ters bewahren... [33;42mT H A N X ![0m
-
- [0;4mLook-Diskettenmagazine[0m
-
- [0;1m"1000er"-Magazin.[0m (Ab Ausgabe 4/92) Erhältlich bei Jörg Herz,
- Nordstr.13 , 5432 Wirges, Tel. 02602/6390. Das Magazin kann auf fol
- gende Arten bezogen werden: (1) Einsendung einer Leerdiskette und 2 DM
- Rückporto in Briefmarken, (2) Einsendung eines Text-oder Grafikbeitrages
- (ASCII-oder IFF-Format) auf Diskette (dann ist kein Rückporto erforder
- lich), (3) Abonnement (Kosten 3 DM pro Ausgabe inkl. Diskette) oder (4)
- per DFÜ: LIGHT BOX UNNA,02303/16502, 300-38400 bps(V32bis,V42bis.MNP5)
-
- [0;1m"Amiga Programmier Club"-Magazin.[0m (Ab Ausgabe #3) Erhältlich bei Tim
- Schumacher, Schönbergstraße 5, 7801 Wittnau, Tel. 0761/402941.
-
- [0;1m"Nameless".[0m (Ab Erstausgabe) Erhältlich bei CC-Soft, Hans-Werner
- Schmitt, Peterstraße 2, 6501 Uelversheim gegen Diskette und frankiertem
- Rückumschlag oder bei Michael Seibt, Greenerstraße 28, W-3222 Freden-
- Leihe.
-
- [0;1m"PD-2000"-Infodisk.[0m Erhältlich bei Dirk Timmermann, Ketingskamp 8,
- 2833 Harpstedt, Tel. 04244/1224 gegen Einsendung von 5.- DM, im Preis
- enthalten sind Rückporto, Diskette und Etikett.
-
- [0;1m"PD-2000"-Magazin.[0m Erhältlich bei Dirk Timmermann, Ketingskamp 8, 2833
- Harpstedt, Tel. 04244/1224 gegen Diskette und ausreichend frankiertem
- Rückumschlag.
-
- [0;1m"Power-Brei"-Magazin.[0m Erhältlich bei Stefan Kremer, Galmeistr. 16a, 5190
- Stolberg/Büsbach, Tel. 02402/25939 gegen 5 DM inklusive zwei Disketten,
- Porto und Verpackung.
-
- [0;1m"Tips, Tricks, Cheats, Lösungen". [0m(Ab Erstausgabe)[0;1m [0mDieses Magazin gibt´s
- bei Karsten Schreurs, Graskamp 21, 4055 Niederkrüchten gegen Diskette
- und ausreichend frankiertem Rückumschlag.
-
- Hier dürften in nächster Zeit noch ein paar Magazine dazukommen... So
- bald Du ein Magazin mit Look erstellt und mir zugeschickt hast, wirst
- Du in diese Liste automatisch aufgenommen. Bitte gebe dazu auch eine Be-
- zugsadresse, den vollständigen Namen Deines Magazines und den Bezugs
- preis an.
-
- [0;4mZur Person[0m
-
- In dieser "Rubrik" beantworte ich die meistgestellten Fragen: Ich bin
- 18 Jahre alt und schreibe Programme am liebsten in Assembler wegen der
- Geschwindigkeit und der Kürze der Programme. Meine Konfiguration ist
- ein Amiga 1200 (2 MB Chipmem, 680EC20er, AA-Chipset), Zweitlaufwerk und
- ein Drucker (Star LC 24-10). Getestet wird aber auf verschiedenen Compu
- ter. Neben dem Programmieren mache ich auf dem Amiga am liebsten Musik
- (MED V3.2) (aber Computer ist nicht alles :-). Weitere Programme von
- mir sind ClickRunV1.0, SunnyKonto V1.50 und die kommerziellen Program
- me "Smile" und "KontoPlus V2.0". Desweiteren ist ein PD-Spiel geplant!
- Ich würde mich über Einladungen zu diversen PD-Feten und PD-Programmie
- rertreffen freuen!!
-
-
- [0;4mEndlich geschafft![0m
-
- An alle Leser und Diskmag-Herausgeber: bitte informiert mich auch wei
- terhin, wenn Ihr einen Fehler gefunden habt. Bitte den Text, das Script
- file, das Brush oder das Bild mitschicken, das fehlerhaft angezeigt
- wird. Danke.
-
- Thanx for RTFM ;^)
- André Voget am 17.1.93.
-
- [0m[1 p