Abstürze bei Netzwerk-Druckern verhindern

Mein Windows-2000-Computer ist in ein Netzwerk eingebunden, an dem auch der Tintendrucker HP-DeskJet über den PC eines Kollegen angeschlossen ist. Jetzt habe ich in Windows 2000 den passenden Treiber installiert und nutze das Gerät über das Netzwerk. Mein Problem: Word stürzt ab, wenn der Kollege seinen Computer nicht eingeschaltet hat. Woran liegt das, und wie kann ich es verhindern?

Als Sie den Druckertreiber durch das Hewlett-Packard-Installationsprogramm eingerichtet haben, hat es den Tintenstrahler – ohne dass Sie gefragt wurden – als Standarddrucker festgelegt. Wenn der Drucker nicht verfügbar ist, weil Ihr Kollege seinen PCnicht eingeschaltet hat, stürzt Word ab.

So können Sie das umgehen: Stellen Sie einen lokalen Drucker als Standardgerät ein. Rufen Sie dazu den Befehl »Start | Einstellungen | Drucker« auf. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Druckersymbol, und rufen Sie den Kontextbefehl »Als Standard definieren« auf.

Wenn Sie keinen Drucker an Ihrem Computer angeschlossen haben, installieren Sie am besten denselben HP-Treiber noch einmal. Dazu klicken Sie doppelt auf das Symbol »Neuer Drucker« und wählen im Assistenten die Option »Lokaler Drucker«. Als Schnittstelle geben Sie »LPT1« an Ihrem Computer an – auch wenn der Drucker dort nicht angeschlossen ist.

Warum sollen Sie den gleichen Treiber noch mal installieren? Die Antwort:Word formatiert bei einem Dokument die Buchstaben und Grafiken genau auf die Auflösung des Druckers, der eingestellt ist. Je feiner die Auflösung, umso kleiner ist die Schrift – auch bei identischer Punktgröße. Das sind zwar nur mikroskopisch kleine Werte, aber bei vielen Schriftzeichen addiert es sich. Wenn der Drucker, den Sie als Dummy vorsehen, eine andere Druckauflösung hat, kann es bei Dokumenten durchaus vorkommen, dass der Umbruch auf dem Bildschirm nicht mehr so dargestellt ist, wie er später auf dem Ausdruck über den vernetzten Drucker aussieht.